Frauenarztbesuch und Co. - darum sind regelmäßige Kontrollen so wichtig

Der Besuch beim Frauenarzt/der Frauenärztin. Für viele genauso unbeliebt wie zum Zahnarzt zu gehen. Scham, Unbehagen und manchmal vielleicht sogar Angst - dies verbinden viele Frauen mit dem unliebsamen Routinebesuch in der Gynäkologischen Praxis. Es wird empfohlen ab einem Alter von 21 bis zum 65 Lebensjahr jährlich eine gynäkologische Untersuchung, inklusive Pap-Test durchzuführen zu lassen. 

Warum benötigt man überhaupt eine gynäkologische Untersuchung?

In der Regel sollten sich Frauen einmal im Jahr “untenrum” durchchecken lassen, um mögliche Erkrankungen frühzeitig erkennen und intervenieren zu können. Ein typischer Besuch beim Frauenarzt besteht aus einer Aufzeichnung der Krankheitsgeschichte und möglicher Symptome. Erst ab einem Alter von ca. 21 Jahren und bei sexueller Aktivität werden Beckenuntersuchungen durchgeführt. 

Bei einer gynäkologischen Untersuchung untersucht der Spezialist zuerst die äußeren Genitalien, um zu sehen, ob beispielsweise abnormaler Ausfluss, Hautrötungen oder Geschwüre vorhanden sind. Anschließend wird mithilfe eines Spekulums der Gebärmutterhals untersucht.  Bei einem häufigen Wechsel des Sexualpartners sollte außerdem ein regelmäßiger Check durchgeführt werden, um sexuell übertragbare Krankheiten auszuschließen. 

Ein weiterer Punkt, weshalb regelmäßige Kontrollen so wichtig sind, sind die Beckenorgane. Dieses Abtasten findet mit beiden Händen vom Spezialisten statt. Dabei wird überprüft, ob es abnormale Wucherungen in der Gebärmutter, den Eierstöcken oder ein Eileitern gibt. Sollte dies der Fall sein, kommt es zu weiteren Untersuchungen. Auch gibt es die Möglichkeit einen Pap-Abstrich durchführen. Dies ist eine Untersuchung, bei der abnormale Zellen in einem frühen Stadium entdeckt werden können.

Was genau ist denn Pap?

Ein Papanicolaou-Test oder Pap-Abstrich wird bei jeder Routineuntersuchung beim Frauenarzt durchgeführt. Durch den Pap-Abstrich können Veränderungen in den Gebärmutterhalszellen frühzeitig erkannt werden und so Gebärmutterhalskrebs erkannt werden. Der Abstrich wird mithilfe einer kleinen Bürste durchgeführt, indem damit Zellen vom Gebärmutterhals entfernt werden und anschließend ins Labor geschickt. In Deutschland wird es Frauen zwischen 20 und 35 Jahren empfohlen jedes Jahr einen Pap-Test durchführen lassen, ab 36 Jahre dann alle drei Jahre. 

Wie kann man sich auf solch eine Untersuchung vorbereiten? 

Am Tag vor dem Termin sollten keine Tampons, Vaginalzäpfchen- und gels verwendet werden. Zudem wird dazu geraten keinen Geschlechtsverkehr zu haben. Auch während der Menstruation wird empfohlen, den Termin zu verschieben.

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