Im folgenden erfährst du alles wichtige über die Heilpflanze Mönchspfeffer. Wir erklären, was Mönchspfeffer überhaupt ist, welche Wirkung es auf den weiblichen Zyklus haben kann und viele weitere spannenden Fragen rund um die Wunderpflanze.

Was ist Mönchspfeffer (Agnus Castus)?

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus), ist eine Heilpflanze die zur Familie der Lippenblütler gehört. Bekannt ist er auch als “Keuschlamm”. Bereits in der Antike wurden die Früchte des bis zu sechs Meter hohen Strauches für medizinische Zwecke geschätzt. So soll Mönchspfeffer den weiblichen Hormonhaushalt regulieren.

Welche Wirkung bzw. Heilkräfte hat Mönchspfeffer?

Berichten zufolge soll Mönchspfeffer den weiblichen Hormonhaushalt regulieren und die Leiden des PMS (Prämenstruellen Syndroms) lindern. Ebenso ist er medizinisch anerkannt, um unregelmäßige Zyklen zu behandeln. So kann die Heilpflanze Frauen helfen, die unter zu häufigen oder zu seltenen Regelblutungen leiden. Aber auch bei Beschwerden, welche meist ein paar Tage vor der Periode eintreten, wie z.B. Schmerzen in den Brüsten wird Mönchspfeffer empfohlen. Doch auch für typische Leiden in den Wechseljahren, wird er oft angewendet. So kann er beispielsweise Hitzewallungen, Nervosität oder Konzentrationsschwierigkeiten reduzieren.

Wie unterstützt Mönchspfeffer den weiblichen Zyklus?

Untersuchungen zeigten, dass Mönchspfeffer einen Einfluss auf den weiblichen Hormonhaushalt nimmt. Im genaueren hängt dies mit den Prolaktinwerten zusammen. Prolaktin ist auch als Milchhormon bekannt und sorgt für die Produktion der Muttermilch nach einer Geburt. Und zwar stimuliert Mönchspfeffer die Andockstellen des Nervenbotenstoffes Dopamin, was widerum die Ausschüttung vom Hormon Prolaktin hemmt.

NASSIM JAMALZADEH:

"Eine Einnahme mit Mönchspfeffer kann den weiblichen Hormonhaushalt regulieren und somit die Zeit vor und während der Periode angenehmer gestalten. Allerdings sollte man die Dosierung beachten und vielleicht vor der Einnahme mit dem Arzt sprechen."

Wie kann Mönchspfeffer bei einem Kinderwunsch helfen?

Bekannt ist, dass zu hohe Prolaktinwerte zu einer Unfruchtbarkeit führen können. Andersrum sorgt ein geringer Prolaktinspiegel für einen regelmäßigen Eisprung. Da Mönchspfeffer wie bereits erwähnt die Ausschüttung von Prolaktin hemmen und ebenfalls den Menstruationszyklus regulieren kann, hat die Heilpflanze infolgedessen positive Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Frauen und könnte so sogar bei einem Kinderwunsch helfen. Allerdings ist hier hinzuzufügen, dass die Heilpflanze auf diesem Gebiet noch nicht medizinisch anerkannt ist.

Alle Fragen rund um Mönchspfeffer (Agnus Castus)

Wann sollte ich Mönchspfeffer nehmen bzw. nicht nehmen?

Wie schon erwähnt, kann Mönchspfeffer helfen den Zyklus zu regulieren, jedoch klappt es nicht bei jeder Frau. Denn ein unregelmäßiger Zyklus kann viele Gründe haben, wie z.B. ein zu hoher Prolaktinwert oder eine Gelbkörperschwäche. Auch andere Krankheiten können Ursachen dafür sein. Deswegen ist es sehr wichtig vor der Einnahme mit dem Arzt sprechen.

Wie lange sollte ich Mönchspfeffer einnehmen bis es wirkt?

Wir empfehlen eine regelmäßige Einnahme von 2-3 Monaten. So kann sich der Hormonhaushalt harmonisieren. Es ist auch hier zu betonen, dass Mönchspfeffer kein Wundermittel ist, denn auch wie bei allen anderen Sachen spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Mönchspfeffer kann vor allem bei leichten oder mittelschweren Störungen des Hormonhaushaltes hilfreich sein.

Kann ich Mönchspfeffer auch in der Schwangerschaft einnehmen?

Die Einnahme von Mönchspfeffer während einer Schwangerschaft ist bislang nicht ausreichend untersucht worden. So gibt es keine Hinweise darauf, dass er irgendwelche Folgen für Ungeborene haben kann. Am besten sprichst du diesbezüglich bei deinem Arzt oder Ärztin.

Hat die Einnahme von Mönchspfeffer Nebenwirkungen?

Mönchspfeffer kann Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder ähnliches herbeirufen. Dies tritt allerdings eher selten auf. Darüber hinaus können ebenfalls allergische Reaktionen auftreten wie Schluckbeschwerden, Schwellungen oder auch Luftnot.

Kann man zu viel Mönchspfeffer einnehmen?

Da es sich bei Mönchspfeffer um ein Phytogen, also ein pflanzliches Mittel, handelt, wird es Berichten zufolge gut vertragen. Allerdings sollte man auf die Dosierung aufpassen und die Verzehrempfehlung einhalten bzw. den Arzt bezüglich der Dosierung fragen. Bei einer Überdosierung mit Mönchspfeffer können oben erwähnte Nebenwirkungen auftreten.

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Studien zur Wirksamkeit von Mönchspfeffer

Wir stellen euch die folgenden wissenschaftlichen Studien zur allgemeinen Information zur Verfügung. Die darin erzielten Ergebnisse müssen nicht unbedingt bei allen Personen eintreten. Klickt gerne auf die entsprechenden Links, um genauere Infos zu erhalten.

 

Systematische Übersicht über prämenstruelle, postmenstruelle und Unfruchtbarkeitsstörungen von Vitex Agnus Castus

Ziel dieser Studie war es, einen Überblick über prämenstruelle, postmenstruelle und Unfruchtbarkeitsstörungen im Zusammenhang mit Mönchspfeffer zu geben.

Keuschlamm (Vitex agnus-castus) - Pharmakologie und klinische Indikationen

Placebokontrollierte Studien deuten darauf hin, dass eines der häufigsten prämenstruellen Symptome, nämlich die prämenstruelle Mastodynie (Mastalgie), durch Mönchspfeffer-Extrakt positiv beeinflusst wird.

Unsere Bärchen mit Mönchspfeffer

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